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19
Mai
2026

Facts statt Fakes: Warum Unternehmen auf Pressearbeit setzen sollten

Facts statt Fakes: Warum Unternehmen auf Pressearbeit setzen sollten

 

AI-Slop, Fake News, algorithmisch gepushte Halbwahrheiten: In der digitalen Welt wird es zunehmend schwieriger, zwischen Fakten von bloßen Behauptungen zu unterscheiden. Wer sichtbar sein will, hat es heute so leicht wie nie – wer dabei glaubwürdig bleiben will, dafür umso schwerer.

Genau aus diesem Grund feiert ein Marketing-Tool, das viele schon fast abgeschrieben hatten, sein großes Comeback: die Pressearbeit. 83 % bewerten die Qualität des Informationsangebots in Deutschland als gut oder sehr gut, 61 % halten die Informationen durch Medien für glaubwürdig.

 

 

Vertrauen schlägt Reichweite: Pressearbeit gewinnt wieder an Bedeutung

Während sich auf Social Media jeder selbst zum Experten erklären kann, gilt für klassische Medien nach wie vor ein anderes Prinzip: Relevanz vor Reichweite. Redaktionelle Inhalte werden von ausgebildeten Journalisten überprüft, eingeordnet, und bewertet. Ein Artikel in einer Zeitung, ein Beitrag im Fachmagazin oder ein Interview im TV wirken daher für viele Menschen deutlich vertrauenswürdiger als eine gekaufte Anzeige oder ein Social-Media-Post. Die Vorteile von Pressearbeit für Unternehmen sind:

  • Markenimage: Positive Medienberichte stärken das Unternehmensbild nachhaltig
  • Sichtbarkeit: Reichweite auch ohne Werbebudget
  • SEO-Vorteile: Backlinks und Medienerwähnungen stärken die Google-Sichtbarkeit
  • KI-Sichtbarkeit: Redaktionelle Erwähnungen erhöhen die digitale Relevanz in KI-basierten Such- und
  • Expertenstatus: Medienpräsenz positioniert Unternehmen als Branchenexperte
  • Glaubwürdigkeit: Redaktionelle Inhalte wirken objektiver als Werbung

 

Welche Formen moderner PR gibt es?

Moderne Pressearbeit und Public Relations (PR) ist vielseitig und weit mehr als das klassische Versenden von Pressemitteilungen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren stark von strategischer Medienarbeit. Sie umfasst dabei verschiedene Bausteine, die je nach Zielsetzung ineinandergreifen. Dazu zählen unter anderem:

  • Strategische PR & Positionierung: Entwicklung klarer Kernbotschaften
  • Medienarbeit: Pressemitteilungen, Interviews, Fachartikel
  • Content Creation: Presseunterlagen, Storytelling, Bildmaterialien
  • Event-PR: Pressekonferenzen, Firmenevents, Medieneinladungen
  • Medienmonitoring: Analyse von Berichterstattung und Markenwahrnehmung
  • Krisenkommunikation: Professionelles Handeln in kritischen Situationen

 

Moderne PR ist crossmedial und digital vernetzt

Pressearbeit hat sich in den letzten Jahren stark verändert und erzeugt heute deutlich mehr Reichweite als noch vor wenigen Jahren. Früher reichte es, eine Pressemitteilung zu verschicken – heute ist alles digital vernetzt. Ein einzelner Presseartikel entfaltet seine Wirkung über mehrere Kanäle und wird z. B.:

  • über Social Media geteilt
  • in Newslettern verbreitet
  • von Suchmaschinen indexiert
  • und von KI-Systemen als Quelle herangezogen

 

Ein Nachteil: Keine Garantie auf Veröffentlichung

Anders als bei klassischer Werbung oder Social-Media-Posts hat man hier bei der Veröffentlichung keine vollständige Kontrolle. Journalisten entscheiden, ob berichtet wird, wann berichtet wird und wie berichtet wird. Was hier allerdings wie ein klarer Nachteil klingt, ist gleichzeitig auch die größte Stärke. Denn genau diese Unabhängigkeit macht diese Form der Berichterstattung so wertvoll. Wer es in seriöse Medien schafft, hat sich das Vertrauen verdient. Die Kunst liegt darin, aus unternehmerischen Fakten echte Geschichten zu machen – Geschichten, die Journalisten interessieren und den Konsumenten einen Mehrwert bieten.

 

Drei schnelle Tipps für erfolgreiche Pressearbeit

Wie beginnt man? Was muss man konkret tun, um in die Medien zu kommen? Schon mit wenigen, gezielten Schritten können Unternehmen ihre Medienpräsenz deutlich verbessern. Hier sind drei einfache Tipps, die jedes Unternehmen direkt umsetzen kann:

  1. Themen über Social Media testen: Prüfen, welche Inhalte bei deiner Community funktionieren. Was wird geliked, geteilt oder kommentiert? Genau daraus entstehen gute Pressethemen.
  2. Die Betreffzeile entscheidet: Journalisten öffnen nur, was sofort relevant wirkt. Kein starker Betreff = keine Aufmerksamkeit = keine Berichterstattung.
  3. Wie ein Redakteur denken: Nicht: „Was will ich sagen?“, sondern: „Warum ist das für Leser interessant?“. Relevanz schlägt Eigenwerbung.

 

Fazit: Pressearbeit als Teil der Marketing-Strategie

In der von Content übersättigten Online-Welt wird eines immer wertvoller: Glaubwürdigkeit. Genau hier hilft Pressearbeit jedem Unternehmen Vertrauen aufzubauen – nachhaltig, strategisch und wirkungsvoll.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist dies ein echter Hebel für Sichtbarkeit und Markenaufbau – auch ohne eigenen Redakteur oder PR-Abteilung.

Wir unterstützen auch dich dabei, Themen erfolgreich in die Medien zu bringen – von der Ideenfindung über die Texterstellung bis hin zur gezielten Platzierung bei Redaktionen.

Schreib uns! Wir zeigen dir, wie moderne Pressearbeit für dein Unternehmen funktioniert.

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